Rover erleben schottischen Herbst

Mittwoch, 16. November 2011

Rover erkunden Schottland – Roverfahrt 2011

 Auch dieses Jahr machten wir uns, die Rover unseres Stammes, zu einer Herbstfahrt auf. Nach Irland, Schweden, Kanada&USA sowie Moldawien war es Zeit für ein neues Ziel. Die Wahl fiel auf Schottland. Schottland – die letzte Region der Britischen Inseln, die wir noch nicht erkundet hatten. Mit dabei waren Marvin Nowakowski, Maxi Spiekermann, Fiona Völker, Johanna Knott und Robert Rauter, sowie Christian „Niesi“ Nieswandt als Leiter.

Die Reise begann am 24. Oktober am Airport Düsseldorf-Weeze, von wo wir mit Ryanair in Richtung Edinburgh starteten. Dort angekommen, wurde, nachdem der vorher reservierte Mietwagen abgeholt wurde, gleich das bereits gebuchte Travelodge gesucht – und trotz einigen Navigationsschwierigkeiten gefunden. Am Abend wurden dann noch die beiden Nachzügler Fiona und Marvin vom Flughafen abgeholt und nach einem kurzen Abendessen endet der Tag in einem netten gemeinsamen Abend in Zimmer 1.

Am nächsten Tag erkundeten wir das wunderschöne Edinburgh, von Edinburgh Castle bis Childhood Museum, alles war dabei. Am Nachmittag teilte sich die Gruppe auf, um ganz persönlich die Stadt zu erkunden: Manche schauten sich die historische Stadt an, aber auch „The Scotch Whiskey Experience“ sowie eine Tartan-Manufaktur waren mit dabei – so kam jeder auf seine Kosten. Danach ergab sich noch ein lustiger Abend, mit der ein oder anderen Überraschung.

Morgens ging es dann um 8.00 Uhr los in Richtung Inverness. Nach einer wie immer lustigen Fahrt erreichten wir Inverness – mit einem Zwischenstop an einem traditionellem Fish&Chip-Shop, betrieben von asiatischen Briten. Auch wenn leichte Zweifel über die Herkunft eines Burgers bestanden (Huuuunnnddd), ging es allen weiterhin gut. Danach ging es sofort weiter zum mythenumrankten Loch Ness, ein Pflichstopp auf unserer Reise. Auch wenn wir Nessi nicht gefunden haben, so haben wir doch einige sehr schöne Ausblicke genossen. In Inverness ging es dann wieder einmal in ein Travelodge.

Der nächste Tag versprach die vermutlich spannendste Route unserer Fahrt:

Die Touristen-Route durch den Cairngorms-Nationalpark, mitten in den sagenumwogenen Highlands. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir ein kleines Schild, auf welchem nur das Wort „Beach“ stand. Spontan entschlossen wir uns, einen Abstecher zur Küste zu machen – und wir wurden mit traumhaften Ausblicken auf das Meer belohnt. Weiter ging es auf unserer Landschaftsroute, vorbei an alten, zerfallenen „castles“, wo in dem einen sogar King Robert persönlich anwesend war. An Steinkreisen, kleinsten Burgen und malerischen Landschaften vorbei ging es dann nach Aberdeen in unser Hotel. Nach einer anstrengenden Fahrt waren abends alle froh, im Hotel angekommen zu sein – trotz der wirklich wunderschönen Aussichten! Nach einer kurzen Entspannungsphase, einem abgebrochenem Schlüssel und einem mehr als verzweifelten Travelodge-Angestellten nahmen wir abends noch am regionalen Geschehen (im indisch-englischen Pub) teil – es sollte ein ruhiger Abend werden.

Nachdem wir uns am vorherigen Tag die typische Highlandlanschaft angesehen hatten, wollten wir uns am nächsten Tag die schottische Küste ansehen. Dabei ging es von Aberdeen an der Küste entlang zurück nach Inverness. Steilklippen, Meeresrauschen und waghalsige Abstiege – die gemachten Bilder erzählen mehr als tausend Worte. In Inverness ging es in das gute bekannte Travelodge.

Nachdem wir schon den Nationalpark, verschiedenste Städte und die Küste angesehen hatten, ging es dann am Samstag in den kalten Norden von Schottland – in die Region von Ullapool. Dort angekommen – nach einer Autofahrt immer an verschiedenen Seen vorbei – wartete auf uns die größte Herausforderung unserer Reise auf uns: Haggis. Wir nahmen all unseren Mut zusammen und bestellten eine Portion Haggis and Chips! Die Reaktionen fielen unterschiedlich aus: Von totalem Entsetzen (Niesi) bis genüsslichem Verschlingen (Fiona). Nahezu Alle probierten jedoch einmal. Einnmal Haggis essen – erledigt. Nachdem wir alle die Bäuche voll geschlagen hatten, folgte Fionas erste Fahrstunde – und das im Linksverkehr 😉


Fast Tube by Casper

Danach wollten wir eigentlich noch weiter nach Thairn, weiter im Süden Schottlands, aber wir haben uns spontan anders entschieden und sind einfach mal links in Richtung Küste abgebogen. Die Entscheidung war goldrichtig, als wir durch Savannenähnliche Landschaften fuhren und eine so wunderschöne Aussicht vorfanden, dass sogar der erklärte Naturhasser Marvin zugeben musste, dass diese Landschaft schön ist. Nach diesem Erfolgserlebnis ging es zurück nach Inverness.

Und was passiert auf langen Fahrten – der ein oder andere wird müde, doch der Fahrer sieht gar nicht ein, warum derjenige schlafen darf, während der Fahrer selbst die ganze Zeit wach bleiben muss:


Fast Tube by Casper

Am nächsten Tag fuhren wir zur Isle of Syke – eine vollkommen andere Landschaft, in der allen Anschein nach kein Mensch lebt. Abends ging es noch in den Pub unter unserem Hostel und es wurde ein langer und lustiger Abend.

Die Fahrt nach Glasgow über Loch Lomond begann mit Niesis (furchteinflößender) Ankündigung, das „Loch-Lomond-Lied“ laut im Auto zu spielen, sobald man diesen errreiche. Trotz dieser Drohung kippte die Stimmung nicht. Am Loch Lomond erwartete uns eine riesige Wasserfläche, vor der einige Fotos entstanden. Ein kleiner Erkundungsgang, und dann ging es weiter nach Glasgow. Vorbei an der Auchtoshan Distillery ging es direkt zum Stadion von Celtic Glasgow. Danach ging es quer durch die Stadt zu unserem Travelodge.

Abladen, entspannen und dann fertig machen für Jamies Italian. Mit zu Jamies kamen Fiona, Johanna, Niesi und Robert. Neben einem großartigen Essen bei Jamie (auch wenn wir Prinz Harry und Jamie Oliver nicht gesehen haben) gab es noch sehr merkwürdige Gestalten und eine unverschämte Parkrechnung von ca. £ 10 für 2 Stunden parken.

Am Dienstag mussten wir Glasgow verlassen, nicht jedoch ohne Glasgow selber bzw. die Auchentoshan Distillery zu erkunden. Um am nächsten Tag so schnell wie möglich zu Alton Towers zu kommen, fuhren wir noch ein Stückchen weiter – natürlich in ein Travelodge direkt an der Autobahn.

Kaum waren wir am nächsten Tag aufgestanden, ging es schon in Richtung Alton Towers. Ein Tag voller Spaß, währenddessen Marvin seine Angst überwand und auf alle (!) Achterbahnen mit uns ging, wir bei Burger King mehr bekamen als wir bezahlt hatten und drei von uns am Ende so durchnässt wurden, dass im Auto erstmal Trocknen und Aufwärmen angesagt waren.

Zum Abschluss unserer Reise ging es noch nach Sheffield, Bochums Partnerstadt. Und tatsächlich gab es eine nach Bochum benannte Straße in Sheffield: den Bochum Parkway. Die Stadtbesichtigung von Sheffield war eher enttäuschend, Sheffield ist nicht unbedingt eine Schönheit. Aber das internationale Festival, bei welchem es Essensstände aus aller Welt gab, gefiel uns und wir aßen uns durch die ganze Welt.

Daraufhin ging es zum Leeds/Bradford Airport, wo es dann das erste Mal in unserem Urlaub anfing, richtig stark zu regnen. Durchnässt erreichten wir das Terminal und bekamen unseren Flug. Im Flugzeug gab es dann die stärksten Turbulenzen, die Niesi (nach über 300 Flügen) bisher mitbekommen hatte, was dazu führte, dass Marvin die Todesangst ins Gesicht geschrieben stand und selbst Fiona ihr Lachen verlor. Aber das Flugzeug landete sicher und so ging unser Urlaub zu Ende.

Fazit: Schottland ist super!

 

Gruppenstunden

Wölflinge (7-10 Jahre)
Mo: 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Di: 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Jungpfadfinder (10-13 Jahre)
Di: 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Mi: 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Pfadfinder (13-16 Jahre)
zurzeit nicht angeboten

Rover (ab 16 Jahren)
Do: 17:45 Uhr bis 19:15 Uhr

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