Rover auf Tour durch Osteuropa

Donnerstag, 28. Oktober 2010

In den Herbstferien verbrachten die Rover zehn Tage in Osteuropa. Auf dem bereits vierten Herbsthike ging es in diesem Jahr nach Rumänien, Moldawien und in die Ukraine. Außerdem wurde auf dem Rückflug noch ein kleiner Zwischenstopp in Venedig eingelegt.

Los ging es am Montag, den 11. Oktober 2010 am Gruppenraum unseres Stammes.

Die erste Etappe ging per Bus und Bahn zum Dortmunder Flughafen. Von dort aus flogen wir mit Wizzair nach Bukarest. Den Abend verbrachten wir in einer Art „Bemuda-Dreieck“ der rumänischen Hauptstadt.

Den nächsten Tag nutzten wir um uns in Bukarest umzuschauen. Highlight dabei war sicherlich der Präsidentenpalast, welcher nach dem Pentagon das zweitgrößte Gebäude der Welt darstellt.

Per Nachtbus fuhren wir dann in die moldawische Hauptstadt Chisinau.
Nachdem wir ein wenig geschlafen und im Zimmer gechillt hatten, ging es ins Beerhouse zu einem ausgedehnten Abendbrot.

Am nächsten Tag fand dann das Stadtfest von Chisinau statt. Auf einer drei km langen Meile gab es einiges zu sehen. Auf zig Bühnen gab es Vorführungen, es wurden traditionelle Speisen angeboten und Tausende Menschen waren auf der Straße.

Am nächsten Tag trennte sich die Gruppe.
Kriegi fuhr mit dem unter 18-jährigen Rovern in ein bekanntes Kloster, während Niesi sich mit Marvin und Julian in die abtrünnige Provinz „Transnistrien“ wagte.
Reiseberichte anderer Touristen hatten nichts gutes versprochen und es musste damit gerechnet werden, dass wir ohne Bestechungsgelder nicht mehr aus der Provinz herauskommen würden.
Doch es gestaltete sich alles anders. Das Abenteuer war zwar groß, denn Transnistrien kann als letztes Überbleibsel und Freilichtmuseum der Sowjetunion angesehen werden , jedoch waren die Grenzformalitäten halbwegs  unkompliziert.
Nach der Rückkehr nach Chisinau wurde diese bei Andys Pizza ausgiebig gefeiert.

Am frühen Samstag Morgen verabschiedete sich Kriegi von uns. Für ihn ging es zurück nach Bochum, während der Rest der Truppe nach Odessa in die Ukraine fuhr.

Odessa ist eine sehr touristische Stadt, aber dennoch sehr schön und noch nicht überlaufen.
Während es ein Teil der Gruppe vor zog shoppen zu gehen, machte der andere am nächsten Tag einen Ausflug ans Schwarze Meer.

Eine weitere Nacht in Odessa und schon sollte es zurück nach Bukarest gehen.
Wir fuhren zunächst in die Südukraine, begleitet von zwei Kanadiern, die ebenfalls nach Bukarest wollten.
Im Bus erfuhren wir allerdings, dass es fast unmöglich war an dieser Stelle zurück nach Rumänien zu kommen. Mit Hilfe eines Anwalts, seiner beiden Angestellten, eines Zollbeamten und eines Privattransfers haben wir es dann aber doch geschafft.
Es folgte eine Nacht im Bahnhof einer rumänischen Kleinstadt, bevor es dann am nächsten Morgen wieder zurück nach Bukarest ging.

Den letzten Abend verbrachten wir im „Oktoberfest“ in Bukarest. Am nächsten Morgen folgte dann der Wizzairflug nach Venedig.

In Venedig hatten wir etwa acht Stunden Aufenthalt und somit die Möglichkeit einen kleinen Stadtrundgang, sowie eine Fahrt per Wasserbus zu machen.

Abends flogen wir dann mit Ryanair nach Weeze, von wo wir dankenswerterweise von Eltern der Rover wieder abgeholt wurden.

Gruppenstunden

Wölflinge (7-10 Jahre)
Mo: 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Di: 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Jungpfadfinder (10-13 Jahre)
Di: 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Mi: 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Pfadfinder (13-16 Jahre)
zurzeit nicht angeboten

Rover (ab 16 Jahren)
Do: 17:45 Uhr bis 19:15 Uhr

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